Klausurtagung des neuen Bezirksvorstandes

Neuer Bezirksvorstand im Hofgarten

Nach den Wahlen des neues Bezirksvorstandes auf der 4. Bezirksdelegiertenkonferenz, hat sich dieser nun im Medienzentrum in Bonn getroffen. 

Dort wurde dieser, über die Strukturen der BSV Bonn-Rheinsieg informiert, um in Zukunft die Aufgaben des Bezirksvorstandes in seiner Gänze zu erfüllen. Auch kamen aktuelle schulische Probleme zur Ansprache, was dazu anregte Projektideen aufzuschreiben und im Anschluss zu entwickeln.
Die Erweiterung der Bündnisse und Kooperationen mit anderen Organisationen und Vereinen wurde ebenfalls vorangetrieben und wird in baldiger Zukunft realisiert werden.

Wie kandidiere ich ?

Du möchtest dich stärker in die Bezirks SV einbringen, und dich für ein Amt aufstellen? Wenn ja dann folgen jetzt die wichtigsten Infos.

Welche Ämter gibt es ?

Ämter innerhalb der BSV:

  • Einem:r Bezirksschulsprecher:in
  • 2 Stellvertreter:innen (1x aus Bonn, 1x aus Rhein-Sieg)
  • 5 Beisitzer:innen
  • 2 Finanzreferent:innen (einer muss Volljährig sein)
  • Ein:e Bezirksverbindungslehrer:in
  • 7 Landesdelegierte

Ämter außerhalb der BSV:

  • Ein volljähriges Mitglieder für den Schulausschuss der Stadt Bonn und Stellvertrer:in
  • Ein volljähriges Mitglieder für den Schulausschuss der Stadt Siegburg und Stellvertrer:in
  • Ein Mitglied des Kinder- und Jugendrings Bonn und Stellvertrer:in

Wie kandiere ich ?

Du kannst bis zum Beginn der Mittagspause, 12:00Uhr, der BDK deine Kandidatur beim Tagespräsidium bekannt geben.

Was muss ich mitbringen ?

Generell solltest du Interesse an Politik und Verantwortungsbewusstsein für dein Amt mitbringen. Eine gute Organisation und Strukturierung sind von Vorteil. BSV-Arbeit ist Team-Arbeit, also solltest du den willen mitbringen sich ins Team einzubringen. Aber was dabei nicht fehlen darf ist der Spaß.

Wenn du für den Vorsitz oder einen der beiden Stellvertrer:innen Posten kandidieren willst, solltest du höchst organisiert sein. Die 3 Vorsitzenden koordinieren die Vorstandsarbeit und die Struktur. Du wirst mit vielen verschiedenen Aufgaben konfrontiert sein.

Die Beisitzer:innen, sind teil des Vorstandes. Auch sie sollten organisiert und gewillt sein für diesen Verband zu arbeiten. Ihr Kreativer Input und Perspektiven sind Grundlage für eine gute und differenzierte Vorstandsarbeit.

Die beiden Finanzreferenten sind die Basis der Veranstaltung. Sie müssen Anträge schreiben und die Gelder der BSV verwalten. Diese Aufgabe verlangt eine gute Dokumentation und strukturiertes arbeiten.

Die Landesdelegierten nehmen stellvertretend für die Schüler:innen in Bonn und dem Rhein-Sieg Kreis an den Landesdelegiertenkonferenzen (LDK) teil. Sie sollten gut im Umgang mit komplexen Texten sein, Anträge verfassen können und entsprechende Zeit für die Vorbereitung aufbringen.

Für die Ämter außerhalb der BSV gilt, halte dich stets an das Grundsatzprogramm und widerspreche keiner durch die BDK beschlossenen Position.

Welcome Back to school

Liebe Schülerrinnen und Schüler,

Wir hoffen ihr hatten einen schönen und spannenden Schulanfang.

Der Vorstand der BSV Bonn-Rhein-Sieg wünscht euch ein schönes, lehrreiches und interessantes Schuljahr 2022/2023.

Sicher habt ihr schon von den aktuellen Corona Regeln in der Schule gehört. Diese sehen wie folgt aus:

  1. Wenn ihr Erkältung Symptome oder Kontakt zu einer positiv getesteten Person habt, macht ihr bevor ihr in die Schule geht einen Corona Schnelltest.
  2. Es gibt eine Empfehlung zum tragen von Masken. Wir als BSV unterstützten diese Position.

Ihr könnt euch gerne bei uns melden, wenn ihr Fragen, Wünsche oder Anmerkungen habt.

BDK am 14.06.2022

Am 14.06.2022 findet die 3. Bezirksdeligiertenkonfernez der Bezirksschüler:innen Vertretung Bonn-Rhein-Sieg im Ratssaal der Stadt Bonn statt.

Die Bezirksdelegierten Konferenz ist wie ein Schülerrat. Dort stimmen wir über Anträge ab und wählen unseren Vorstand, Landesdelegierte, Finanzreferenten und den Bezirksschüle:innensprecher. Dort werden Änderungsanträge an die Satzung ,Grundsatzpapier und Geschäftsordnung behandelt. Des weiteren beschließen wir die Schwerpunkte des APOs, nach welchem der zukünftige Vorstand arbeiten soll.

Die Frist für Änderungsanträge an Satzung , Geschäftsordnung oder Grundsatzpapier ist der 07.06.2022!

Die Anmeldefrist ist am 10.06.2022

Hier findet ihr alles wichtige:

Tagesordnung

Anmeldung

Anträge an die BDK


Abi Klausuren geschafft!

Liebe Abiturientinnen und Abiturienten,

Die schriftlichen Abiturklausuren sind vorbei! Ihr habt es geschafft! Der Vorstand gratuliert euch dazu.

Auch dieses Schuljahr war von Corona geprägt. Egal ob Tests, Quarantäne oder ausgefallene Exkursionen, die letzten zwei Jahre haben uns alle gefordert. Umso stolzer könnt ihr jetzt sein die Abiturklausuren geschafft zu haben.

Wir wünschen euch für die noch anstehende mündliche Prüfung und eure Zukunft alles gute und viel Erfolg.

!NEUER TERMIN BDK!

Die Bezirksdelegiertenkonferenz wurde aufgrund organisatorischer Problem auf den 14. Juni 2022 verlegt. Die BDK wird im Ratssaal der Stadt Bonn stattfinden.

Die offizielle Einladung erfolgt im Laufe der nächsten Wochen (Stand 03. Mai 2022).

Workshop BSV x FES – 23.6.22

Gemeinsam mit der Friedrich Ebert Stiftung haben wir einen Workshop für die Bezirksdelegierten der Schulen in Bonn und dem Rhein-Sieg Kreis ausgearbeitet.

Der Workshop findet am 23.6.2022 um 09:00 Uhr in den Räumlichkeiten der Friedrich Ebert Stiftung in Bonn statt. Alle weiteren Informationen sind dem Flyer zu entnehmen

Wir stellen eine Teilnahmebescheinigung aus, mit dieser kann man sich bei seinem Klassenlehrer/Tutor für den Zeitraum entschuldigen lassen. Die Teilnahme am Workshop und das fehlen im Unterricht, sollten unbedingt mit entsprechenden Lehrern abgesprochen werden.

Mit einem Klick auf den Button wirst du auf die Anmeldeseite weitergeleitet.

Schule in der Omikronwelle: #WirWerdenLaut

Die Bezirksschülervertretung Bonn-Rhein-Sieg unterstütz die Petition #WirWerdenLaut – Schulen in der fünften Welle.

„Wir Schüler*innen haben in den vergangenen zwei Jahren somit die größten Einschränkungen erleben müssen. Wir halten uns gewissenhaft an
die auferlegten Maßnahmen, um uns und andere zu schützen. Doch die Situation an
unseren Schulen ist nach zwei Jahren unerträglich geworden. Wir haben unsere Belastungsgrenze erreicht. Endlich wird die psychische und körperliche Gesundheit von uns Schüler:innen stärker thematisiert. Dieser Diskurs sollte ehrlich und öffentlich mit statt nur über uns geführt werden. Wir Schüler:innen, wie auch viele Eltern, Lehrkräfte und Wissenschaftler:innen, haben immer wieder besseren Infektionsschutz an
Schulen verlangt. Forderungen wie die flächendeckende Ausstattung mit Luftfiltern, die
Aussetzung der Präsenzpflicht und der angemessene Ausbau digitaler Lern- und
Lehrmittel an Schulen wurden und werden wiederholt zu großen Teilen ignoriert und
bisherige Lösungsansätze und Förderprogramme waren nicht ausreichend. Wir müssen
davon ausgehen, dass diese fünfte Welle nicht die letzte sein wird. Dennoch fehlt
weiterhin ein klares politisches Signal, dass für den Herbst 2022 und die Zeit danach
Vorbereitungen getroffen werden! Anfängliche Kommunikationsfehler der Corona-Politik
der Jahre 2020 und 2021 werden wiederholt, wenn nicht gar übertroffen.
Der aktuelle Abschlussjahrgang ist der von Corona bisher am stärksten Betroffene. Für
unsere Abschlüsse sollen wir beständig Leistungen erbringen. Doch von Beständigkeit
konnte in den vergangenen zwei Jahren nicht die Rede sein. Psychische und körperliche
Belastungen, ein hohes Infektionsrisiko sowie die Gefahr, an Long Covid zu erkranken,
stehen gleichauf mit Angst vor dem Verlust von Angehörigen und Freund:innen. Dazu
kommt die Ungewissheit, wie es weitergehen soll. Das Gefühl, sich im Kreis zu drehen und
der Wegfall von Aktivitäten sind zermürbend für die Psyche. Einige von uns erhalten in
diesem Jahr einen Schulabschluss, der maßgeblich über unsere Zukunft mitentscheiden
wird. Dieser wird aber nicht mit jenen Abschlüssen vergleichbar sein, die unter
präpandemischen Umständen erlangt wurden.
Es ist wichtig, die Pandemie mit allen Mitteln zu bekämpfen. Zu unserer Verärgerung
werden jedoch nicht alle zur Verfügung stehenden Werkzeuge eingesetzt. Seitens der
Politik wird weiterhin behauptet, die Schulen seien sicher. Wir erleben täglich die Situation
in unseren Schulen und es stimmt mit dem Konsens der Wissenschaft überein, wenn wir
sagen: Schulen sind aktuell keine sicheren Lernräume! Wir werden in überfüllte
Klassenräume mit unzureichenden Infektionsschutzmaßnahmen gezwungen. Damit
werden vermeidbare Infektionen mit „milden” Verläufen oder gar Todesfälle bei Kindern,
Jugendlichen und ihren Familien in Kauf genommen. Dies gilt es zu verhindern! Zudem
können die Langzeitbeschwerden von Infektionen und psychischen Belastungen nicht
vollends abgesehen werden. Der aktuelle Durchseuchungsplan ist unverantwortlich und
unsolidarisch.

So kann es nicht weitergehen, #WirWerdenLaut!

Daher fordern wir:

  1. Einen ehrlichen und öffentlichen Diskurs mit statt über uns
  2. Bundesweite Umsetzung der vom RKI empfohlenen S3-Leitlinie
    ○ Luftfilter für Klassen-, Fach- und Sanitärräume in allen Schulen
    ○ kostenlose FFP2-Masken
    ○ Reduktion der Größe von Lerngruppen
    ○ mehr Angebote für die Notbetreuung
    ○ angemessene Quarantänemaßnahmen zur Vorbeugung von weiteren
    Infektionen
  3. PCR-Pooltestungen sowie hochwertige Schnelltests an allen Schulen
  4. Bildungspflicht statt Präsenzpflicht
    ○ Schüler:innen müssen mit ihren Familien selbst entscheiden können, in
    welcher Art der Beschulung sie sich wohler und sicherer fühlen.
    ○ Distanzunterricht muss eng durch pädagogisches Personal begleitet werden
    und Schulen müssen bei der Umsetzung aktiv und praxisnah unterstützt
    werden.
    ○ Verbesserung der technischen Ausstattung und verpflichtende,
    hochwertige Schulungen des pädagogischen Personals
  5. Informationen über Infektionen in Lerngruppen müssen in Echtzeit und
    unkompliziert an Eltern, Lehrkräfte und Schüler:innen übermittelt werden.
  6. Aufstockung des pädagogischen und schulpsychologischen Personals
  7. Entlastung und Ausgleich für Abschlussjahrgänge
    ○ Abschlussnoten, die aufgrund der Pandemie vom eigenen Leistungsstand
    abweichen, müssen in ihrer Gewichtung für die Berechnung des
    Durchschnitts berücksichtigt bzw. gestrichen werden können.
    ○ Reduzierung des Leistungsdrucks durch Kürzung oder Schwerpunktsetzung
    im Lehrplan. (Kernkompetenzen müssen trotzdem vermittelt werden.)
    ○ Schaffung von Möglichkeiten für Ersatzprüfungsleistungen
    ○ Berücksichtigung individueller Lernfortschritte der Schulen durch
    dezentrale Prüfungsaufgaben
  8. Corona-Aufarbeitung für die Zukunft
    ○ Für die Probleme, die in der Pandemie aufgetreten oder deutlicher sichtbar
    geworden sind, müssen langfristige Lösungsstrategien gefunden und
    umgesetzt werden.
    Wir können Ihre aktuelle Politik, die uns alle im Stich lässt, psychisch belastet und
    körperlich gefährdet, nicht länger mittragen. Wir sind darauf angewiesen, dass Sie
    endlich Ihrer Verantwortung gerecht werden und auf unsere Forderungen eingehen.“

Der gesamte Bezirksvorstand sowie über 100 weitere Schülervertreter*innen haben sich dieser Petition bereits angeschlossen.

weiter Informationen und die Petition zum Unterschreiben

Kontakt: Severin Hudelmayer, Vorstandsmitglied

Info@bsv-bonn-rheinsieg.de

Pressemitteilung: Die Schulen müssen offenbleiben!

Die Bezirksschüler*innenvertretung Bonn-Rhein-Sieg ist gegen Schulschließungen.

Wir finden, die Schulen sind nach wie vor ein sicherer Ort. Die Hygienekonzepte wurden monatelang angewendet, verbessert und weiterentwickelt. Somit ist das Infektionsgeschehen gut kontrollierbar. Alle Schüler*innen sowie die Lehrer*innen tragen Masken und werden dreimal die Woche getestet. Zudem sind viele von ihnen doppelt geimpft, einige sogar bereits zum dritten Mal.

Durch all diese Maßnahmen ist der Präsenzunterricht möglich, welcher, nach unserem Empfinden, durch nichts zu ersetzten ist. Wir Schüler*innen müssen bereits seit fast zwei Jahren unter diesen Maßnahmen leiden. Besonders das Homeschooling und der Wechselunterricht haben neben verpasstem Stoff auch psychische Probleme hervorgebracht. Eine weitere Phase des Distanz- oder Wechselunterrichtes würde diese Situation noch einmal deutlich verschlimmern. Ein gleichberechtigtes Lernen ist im Distanz- oder Wechselunterricht außerdem nicht gegeben. Schüler*innen aus sozial benachteiligten Familien würden somit noch einmal deutlich härter darunter leiden.

Auch wenn die Infektionszahlen aktuell weiter steigen, sind wir für ein Offenhalten der Schulen. Die Schule ist der wichtigste Ort für uns Schüler*innen. Mit den vorhandenen Schutzmaßnahmen, wie der Maskenpflicht und den Testungen ist ein Schulbetrieb nach wie vor sicher.

Desweitern fordern wir die Verbesserung der digitalen Infrastruktur an den Schulen. Schüler*innen, die quarantänebedingt nicht am Unterricht teilnehmen dürfen, sollen digital in den Klassenraum geschaltet werden können. Dafür brauchen die Schulen neben schnellem Internet auch Mikrofone und Kameras. Außerdem müssen die Lehrer*innen dringend fortgebildet werden und ein IT-Support muss an jeder Schule vorhanden sein.